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Die Nachfrage nach Green Finance wächst

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit im Finanzwesen?

Nachhaltige bzw. grüne Geldanlagen stehen in unterschiedlichsten Formen zur Verfügung. Sie unterscheiden sich von konventionellen Veranlagungsformen meist nur dahingehend, dass sie die klassischen Finanzkriterien um ökologische, soziale und ethische Bewertungen ergänzen. Der Klimaschutz gerät dabei verstärkt in den Mittelpunkt. Die Summe der nach Nachhaltigkeitskriterien veranlagten Gelder ist zuletzt stark gewachsen. Die Kriterien können sich jedoch erheblich voneinander unterscheiden, weshalb ein genauer Blick auf die Ausrichtung des jeweiligen Finanzprodukts wichtig ist.

Der jährlich erscheinende Marktbericht des Forums für Nachhaltige Geldanlagen (FNG) gibt eine Übersicht über die jüngsten Marktentwicklungen in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Das FNG unterscheidet dabei methodisch zwischen sogenannten „verantwortlichen Investments„ und „Nachhaltigen Geldanlagen“: Im Gegensatz zu den nachhaltigen Geldanlagen, bei welchen auf Produktebene nachhaltige Anlagestrategien und Kriterien schriftlich definiert und festgelegt werden, werden bei verantwortlichen Investments nachhaltige Anlagestrategien auf alle Assets angewendet und auf Unternehmensebene festgelegt. In Österreich erreichte die Summe nachhaltiger Geldanlagen mit 21,8 Mrd. Euro im Jahr 2018 einen neuen Höchststand. Die Summe der „verantwortlichen Investments“ belief sich auf 65 Mrd. Euro und ist damit ebenfalls erneut stark gewachsen.

Alternative Finanzierungsformen im Bereich Energie und Klimaschutz, etwa über Crowdfinancing, bieten immer mehr Möglichkeiten. Dabei werden Projekte durch eine Vielzahl von KleininvestorInnen finanziert.