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Klimaschutz und Nachhaltigkeit als gute Investments

Bedeutet nachhaltiges Anlegen nicht eine schwächere Performance?

Viele Untersuchungen zeigen: Nachhaltige Geldanlagen schneiden mindestens ebenso gut ab wie herkömmliche Anlageformen. Eine Übersichtsstudie des Schweizer Bundesamts für Umwelt (BAFU), das über 2.000 Einzelstudien auswertete, folgert daraus, dass nicht nur keine schlechtere Performance erzielt wurde, sondern dass in mindestens der Hälfte der Untersuchungen die Erträge signifikant besser waren. Nachhaltigkeitsfonds verzeichneten im Jahr 2018 eine überdurchschnittlich gute Performance. Zudem erweisen sie sich als weniger volatil und damit weniger riskant im Vergleich zu konventionellen Fonds. Auch Green Bonds haben in den letzten Jahren bessere Ergebnisse als konventionelle Bonds geliefert. Es ist möglich, eine positive Umweltwirkung zu erzielen, die Risiken zu mindern und zugleich angemessene Erträge zu erwirtschaften. Besonders für die jüngere Generation und für Frauen ist die gesellschaftliche Wirkung ihres angelegten Geldes ein wichtiges Thema.

Beispielhaft zeigt ein Fünfjahresvergleich des EuroStoxx 600 – er beinhaltet die 600 größten an europäischen Börsen gehandelten Unternehmen – mit der Entwicklung der Öl- und Gasunternehmen aus diesem Index einerseits, und börsengehandelten, verstärkt an Nachhaltigkeit orientierten Fonds andererseits, ein klares Bild: Erstere liegen unter, letztere dagegen über dem Gesamtindex (siehe Grafik). Auch beim S&P 500 Index, einem der wichtigsten weltweiten Aktienindizes, hat der Gesamtindex weit besser als die in ihm inkludierten fossilen Energieunternehmen performt.