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Jede und jeder kann mitmachen und selbst aktiv werden

Was kann ich persönlich beitragen?

Nicht nur institutionelle Investoren, auch Privatpersonen können einen Beitrag zu einer klimafreundlichen Veranlagung leisten. Dazu ist es zunächst am wichtigsten, einen Blick auf das eigene Finanzvermögen zu werfen und Bank- und VersicherungsberaterInnen bzw. Kapitalanlage-gesellschaften zu fragen: Wo bin ich investiert? Befördern diese Investitionen die Klimaveränderung oder sind sie klimafreundlich? Inwieweit werden andere Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt?

Eine aktuelle Bewertung heimischer Retailbanken durch den WWF zeigt: Alle Banken haben noch Aufholbedarf. Dabei geht es nicht nur um Wertpapiere, auch etwa Kreditvergaben, Beteiligungen sowie die generelle Ausrichtung der jeweiligen Bank, Versicherung oder Vorsorgekasse sind wichtig. Denn es gilt immer die Überlegung: Welche Kredite und Investitionen stehen meinen Einlagen bzw. Prämien gegenüber?

Es ist fast immer möglich, Änderungen vorzunehmen bzw. einzufordern und die eigenen Finanzflüsse damit in Richtung Zukunft zu lenken.  Sei es bei Banken, Versicherungen, Kapitalanlagegesellschaften oder letztlich bei Unternehmen: Schon das Nachfragen nach der Ausrichtung der eigenen Finanzanlage setzt einen Impuls. Gütezeichen und Zertifikate helfen bei der Orientierung. Das Österreichische Umweltzeichen für nachhaltige Finanzprodukte (UZ 49) existiert – als eines der ersten Labels in diesem Bereich – seit 2004 und evaluiert regelmäßig seine Kriterien bzw. entwickelt sie weiter.