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Green Finance als wichtiger Schlüssel zur Bewältigung des Klimawandels

Warum haben wir ein Problem?

Die Klimaveränderung ist nicht mehr nur ein fernes Szenario, sondern bereits Realität. Seit Beginn der Messungen vor rund 150 Jahren war es weltweit noch nie so heiß wie in den vergangenen fünf Jahren. Österreich ist von der Klimaveränderung stark betroffen. Der Sommer 2019 war entsprechend einer vorläufigen Bilanz der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) der zweitwärmste Sommer seit Beginn der Messungen und um 2,7 °C über dem langjährigen Mittel. Außerdem war er mit 30 % weniger Niederschlag einer der sieben trockensten Sommer seit Messbeginn (im Jahr 1767). Klar ist: Um eine dramatische Verschärfung der Situation zu verhindern, muss der Ausstoß von Treibhausgasen rasch reduziert werden. Der Finanzbereich ist ein zentraler Hebel für den Klimaschutz.

Weltweit werden rund 82.500 Milliarden Euro veranlagt. Es geht darum, deutlich mehr Geld in die umweltfreundliche Zukunft zu lenken und Klimaschutz in allen Sektoren zu etablieren. Zugleich ist die Finanzierung klimaschädlicher und nicht nachhaltiger Aktivitäten zu vermeiden.

Der beim World Economic Forum 2019 in Davos präsentierte Global Risks Report verdeutlicht, dass Umweltrisiken auch von EntscheidungsträgerInnen als höchste Risiken eingestuft werden und weiter zunehmen, insbesondere die mit der Klimaveränderung assoziierten Risiken. Extreme Wetterereignisse stellen, wie bereits in der Studie des Vorjahres, das größte Einzelrisiko dar. Das Scheitern bei Klimaschutz und Anpassung gilt als zweitgrößtes Einzelrisiko, gefolgt von Naturkatastrophen.