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Klimaschutz und ein erfolgreicher Industriestandort sind kein Widerspruch

Mythos

Eine ambitionierte Klima- und Energiepolitik schadet dem Industriestandort Österreich. Vor allem zu hohe Energiekosten sind ein Problem für die Wirtschaft.

Fakten

Die Höhe der Energiekosten ist – abgesehen von einzelnen energieintensiven Branchen –kein zentraler Wettbewerbsfaktor. Sie betragen in Österreich durchschnittlich 2,6 Prozent der Gesamtkosten eines produzierenden Betriebs.

Energiekosten machen 2,6% der Gesamtkosten in der Industrie aus

Der Anteil der Energiekosten bleibt auch in energieintensiven Branchen stabil.

  • Material
  • Personal
  • Energie

Die Entwicklung relevanter Kostenanteile in der Gesamtindustrie und für ausgewählte energieintensive Industriebereiche in Österreich.

Quelle: Statistik Austria 2015

Wie zahlreiche Studien belegen, kann sich Klimaschutz als echter Wettbewerbsvorteil erweisen. Forschung & Entwicklung sowie ein starker Heimmarkt sind Voraussetzung für eine diesbezügliche Technologieführerschaft Österreichs und die damit verbundene langfristige Absicherung des Industriestandorts. Wichtig ist die Schaffung von Planungssicherheit durch langfristige Ziele, effektive Instrumente und ein innovationsfreundliches Umfeld. Die Höhe der Energiekosten spielt gemessen an diversen Rankings zur Standortattraktivität in den meisten Branchen eine untergeordnete Rolle. Zudem ist der Anteil der Energiekosten an den Gesamtkosten der Industrie mit durchschnittlich 2,6 Prozent relativ gering und in den vergangenen Jahrzehnten insbesondere im Vergleich zu den Materialkosten stabil geblieben bzw. sogar leicht gesunken.