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Der Klimawandel ist eine Bedrohung für Mensch und Wirtschaft

Mythos

Die Folgen des Klimawandels werden übertrieben dargestellt. Klimaschutzmaßnahmen belasten unsere Wirtschaft. Zu ambitionierter Klimaschutz bremst unsere wirtschaftliche Entwicklung.

Fakten

Während Klimaschutzmaßnahmen eine Investition in die eigene Wirtschaft darstellen, belasten die hohen Kosten durch Klimawandelschäden zunehmend die Budgets. Allein in Österreich drohen bis 2050 jährliche Kosten von bis zu 8,8 Milliarden Euro.

Der Klimawandel hinterlässt seine Spuren

Die ökonomischen Schäden werden immer mehr und immer teurer.

  • Meteorologische Ereignisse
  • Hydrologische Ereignisse
  • Klimatologische Ereignisse

Quelle: Münchener Rückversicherung, NAT Geoservice 2015

Der Klimawandel verursacht bereits jetzt hohe Kosten. Auch in Österreich. Mindestens eine Milliarde Euro an ökonomischen Schäden kann in Österreich dem Klimawandel zugerechnet werden. Laut der Studie „COIN“ könnten diese Kosten bis 2050 auf jährlich mehr als acht Milliarden Euro steigen. Betroffen ist einerseits die Landwirtschaft durch Ernteausfälle, andererseits aber auch Bereiche wie das Gesundheitssystem, die Energieversorgung oder der Wintertourismus. International sind Schadensfälle laut Münchner Rückversicherung in den vergangenen Jahrzehnten signifikant angestiegen. Der Klimawandel ist eine wichtige Ursache dafür.

Demgegenüber bieten Investitionen in den Klimaschutz enorme Chancen. In einer „Low carbon economy“ sind Wohlstand und Klimaschutz kein Widerspruch, sondern bedingen einander. Studien zeigen, dass Klimaschutz-Vorreiter wie Schweden, Dänemark oder Deutschland auch ökonomisch davon profitieren, etwa durch Marktführerschaft und Jobwachstum.