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Fossile Subventionen behindern Marktentwicklung und Klimaschutz

Mythos

Die Erneuerbaren sind hoch subventioniert. Ihre Förderung verhindert den freien Markt.

Fakten

Subventionen für den Verbrauch fossiler Energie sind weltweit fünfmal so hoch wie für erneuerbare Energie. Rechnet man Umweltkosten mit ein, betragen sie laut Internationalem Währungsfonds sogar 5.300 Milliarden US-Dollar jährlich.

Kumulierte Subventionen im deutschen Strommarkt seit 1970

  • Erneuerbare Energie
  • Atomenergie
  • Stein- und Braunkohle

Quelle: Wronski, Küchler (FÖS) im Auftrag von Greenpeace (2015)

Die Rahmenbedingungen für konventionelle (meist fossile oder nukleare) Energieträger und erneuerbare sind immer noch ungleich – und zwar meist zu Ungunsten der Erneuerbaren. Am Beispiel Deutschland: Bei Berücksichtigung der historischen Subventionen seit 1970 zeigt sich, dass in die Erneuerbaren deutlich weniger Geld geflossen ist, als in Steinkohle, Braunkohle und Nuklearenergie.

Weltweit betrugen die Subventionen für den Konsum fossiler Energieträger laut IEA World Energy Outlook 2014 rund 548 Milliarden US-Dollar – rund das Fünffache der globalen Subventionen für erneuerbare Energieträger (Jahr 2013). Bei Einbeziehung vieler umweltrelevanter Kosten liegt der Wert fossiler Subventionen nach Berechnungen des IWF (Internationaler Währungsfonds) gar bei 5.300 Milliarden US-Dollar. Würde man auch nur einen Teil dieser externen Kosten in den Marktpreis einbeziehen, könnten sich Förderungen für erneuerbare Energie bzw. Energieeffizienz stark reduzieren bzw. gänzlich erübrigen.

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