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Fossile Energieressourcen müssen im Boden bleiben

Mythos

Solange der weltweite Energiehunger größer wird, bleiben Investitionen in fossile Energie eine sichere Bank. Die Gefahr einer Carbon Bubble am Kapitalmarkt ist übertrieben dargestellt.

Fakten

Um das 2°C-Ziel zu erreichen, müssen weltweit mindestens ein Drittel der Ölreserven, die Hälfte der Gasreserven und über 80 Prozent der aktuellen Kohlereserven „ungenutzt“ bleiben. Börsennotierte Unternehmen mit fossilen Reserven verlieren an Wert.

Carbon Budget

Zur Erreichung des 2°C-Ziels müssen zwei Drittel der derzeit verfügbaren fossilen Reserven im Boden bleiben.

Bekannte Reserven äquivalent in Gt CO2

  • Kohle
  • Erdgas
  • Erdöl
  • Gesamt

Daten auf Basis IPCC 2013, Ekins & Mc Glade 2015

Wird das 2°C-Ziel ernst genommen, wird ein Großteil der nachgewiesenen fossilen Reserven im Boden bleiben. Maximal rund 1.000 Gt CO2 (800 – 1.200 Gt CO2) dürfen zur Einhaltung des Ziels bis 2050 in die Atmosphäre ausgestoßen werden. Dafür müssen mindestens zwei Drittel der derzeit nachgewiesenen fossilen Reserven – die unter aktuellen technischen Voraussetzungen gewinnbar sind – im Boden bleiben. Für Anleger, seien es institutionelle oder private, entpuppen sich Investitionen in Unternehmen, deren Wert sich am Besitz fossiler Reserven bemisst, zunehmend als Risiko. Die internationale „Divestment“-Bewegung bringt immer mehr Akteure dazu, ihr Geld aus fossilen Energien abzuziehen.