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Große Risiken

In der Vergangenheit machte der Ölpreis immer wieder unerwartete und teilweise große Sprünge. Laut der Studie „Wärmewende 2030“ der TU-Wien ist dies auch in Zukunft zu erwarten. Auf Grund notwendiger klimapolitischer Maßnahmen und Gesetze (z.B. CO2-Steuer) sind zusätzliche Preisschwankungen fossiler Energieträger zu erwarten.

Laut dieser Analyse ist das Kostenrisiko von Fernwärmesystemen und Biomasse am geringsten. Das heißt, dass die möglichen Heizkostenschwankungen zwischen Mindestheizkosten und maximalen Heizkosten dieser beiden Technologien auch über längere Zeiträume planbar und überschaubar bleiben.8

Da die Heizung typischerweise gut 70 %9 des Energieverbrauchs (ohne Mobilität) eines Haushaltes ausmacht, ist die Entscheidung für eine alternative Heizungsart eine Entscheidung für nachhaltige finanzielle Sicherheit.

Risikoabschätzung nach Energieträgern für ein unsaniertes Einfamilienhaus

Die in der Grafik abgebildeten mittleren jährlichen Heizkosten enthalten: Investitions-, Energie-, Wartungs- und Betriebskosten (z.B.: Strom für Brennergebläse). Förderungen sind in der Grafik nicht berücksichtigt.

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8 TU-Wien: Wärmewende 2030, Analyse der Erfordernisse und Konsequenzen. Teilbericht zur Wirtschaftlichkeitsanalyse von Heizkesseln“, Wien, November 2017
9 bmwfw, Sektion III (Energie und Bergbau): Energieland Österreich, Wien, Nov. 2014