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Emissionen B

05b Feinstaub

Die Staub-Emissionen (Total Suspended Particulates, TSP) in Österreich konnten von 1990 bis 2019 um 28 % reduziert werden. 2019 lagen diese bei 38.500 t, davon 26.300 t Feinstaub (PM10), was einer Reduktion von 35 % entspricht, und darin enthaltenen 14.100 t PM2,5-Emissionen, mit einer Reduktion um rund 48 %.(11) Ursachen für die Abnahme der Staub-Emissionen im langjährigen Trend sind Maßnahmen wie Partikelfilter bei Kraftfahrzeugen, Erneuerung von Heizkesseln, die verstärkte Anbindung an das öffentliche Erdgas- und Fernwärmenetz und die Installation von Abgas- und Entstaubungsanlagen in der Industrie.

Das Staub-Problem bei den Heizungen, die derzeit in Österreich im Einsatz sind, liegt überwiegend bei der großen Anzahl überalterter Heizkessel. Daher gilt es, diese durch erneuerbare Wärmesysteme zu ersetzen. Neue Biomassekessel emittieren beispielsweise nicht nur einen geringen Bruchteil der Staubmengen alter Kessel, sondern sind im Betrieb auch nahezu CO2-neutral. Die Richtlinie 37 des Österreichischen Umweltzeichens (UZ 37) informiert über die Umweltfreundlichkeit von Holzheizungen. Es gibt UZ 37-zertifizierte Heizkessel mit geringen Emissionen.

Staub-Emissionen in Tonnen (11)

11 Umweltbundesamt: „Emissionstrends 1990-2019“, Wien, 2021