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Emissionen B

05b Feinstaub

Die Staub-Emissionen (Total Suspended Particulates, TSP) in Österreich konnten von 1990 bis 2015 um 11 % reduziert werden. Im Jahr 2015 lagen diese bei 55.200 t Staub, davon waren 31.300 t Feinstaub (PM10) und 16.600 t Feinststaub (PM2,5). Die Feinststaub-Emissionen sind sogar um 34 % gesunken.

Ursachen für die Abnahme der Staub-Emissionen im langjährigen Trend sind Maßnahmen wie Partikelfilter bei Kraftfahrzeugen, Erneuerung von Heizkesseln, die verstärkte Anbindung an das öffentliche Erdgas- und Fernwärmenetz und die Installation von Abgas- und Entstaubungsanlagen in der Industrie.

Das Staub-Problem bei den Heizungen, die derzeit in Österreich im Einsatz sind, liegt überwiegend bei der großen Anzahl überalterter Heizkessel. Daher gilt es, diese durch erneuerbare Wärmesysteme zu ersetzen. Neue Biomassekessel emittieren beispielsweise nicht nur einen geringen Bruchteil der Staubmengen alter Kessel, sondern sind im Betrieb auch nahezu CO2-neutral. Die Richtlinie 37 des Österreichischen Umweltzeichens (UZ 37) informiert über die Umweltfreundlichkeit von Holzheizungen. Es gibt UZ 37-zertifizierte Heizkessel mit geringen Emissionen.

Staub-Emissionen in Tonnen (12)

12 Umweltbundesamt: „Emissionstrends 1990-2015“, Wien, 2017