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Förderungen

Die vom Klimafonds unterstützte COIN-Studie berechnet die heute bereits quantifizierbaren, klimabedingten Gesamtschäden in Österreich – von Landwirtschaft bis Tourismus – zur Mitte des Jahrhunderts auf 3,8 Mrd. bis 8,8 Mrd. Euro jährlich.14

Gleichzeitig werden in Österreich jährlich 3,8 bis 4,7 Mrd. Euro für oftmals umweltschädliche Subventionen ausgegeben (z. B.: Dieselbegünstigung, Energieabgabenvergütung, Nichtbesteuerung von Flugbenzin und Schiffsdiesel), ein Großteil davon im Energieund Verkehrsbereich.15

Würden externe Kosten (wie für Folgen des Klimawandels) für umweltschädliche Technologien in die Energiepreise einberechnet und gleichzeitig klimaschädliche Subventionen wegfallen, dann wären Umweltförderungen kaum noch notwendig.

Denn somit gäbe es „fair play“ im Energiebereich. Da dies aber noch nicht umgesetzt wird, sind noch Förderungen der öffentlichen Hand für erneuerbare Energien notwendig.

WEITERE INFOS:

www.energyagency.at/fakten-service/foerderungen.html

Bitte informieren sie sich auf der o. a. Webseite bzw. direkt bei den darin angegebenen Förderstellen. Ölheizungen werden aus den in der vorliegenden Publikation genannten Gründen nicht von der öffentlichen Hand gefördert.

14 Universität Graz: Die Auswirkungen des Klimawandels in Österreich: eine ökonomische Bewertung für alle Bereiche und deren Interaktion, Graz, 2015
15 WIFO: Subventionen und Steuern mit Umweltrelevanz in den Bereichen Energie und Verkehr, Wien, 2016