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Emissionen A

05a Treibhausgase

Die Wärmebereitstellung trägt maßgeblich zum CO2-Austoß in Österreich bei. Die verschiedenen Heizsysteme unterscheiden sich in ihren Emissionswerten. Da auch beispielsweise Fernwärme, Wärmepumpen, Sonnenenergie und Windkraft bei der Erzeugung der Wärme bzw. des Stroms Emissionen verursachen, wurden für einen objektiven Vergleich Emissionsfaktoren eingeführt. Diese geben die auf die Endenergie zurechenbaren CO2-Äquivalente in g/kWh an. Folglich entsteht bei Wärmepumpen ein großer Unterschied, ob diese mit zertifiziertem Ökostrom oder Strom aus dem österreichischen Strommix (wie in der Grafik rechts) betrieben werden.

Die größte spezifische Belastung geht von Kohleheizungen aus, die in Österreich kaum mehr zum Einsatz kommen, gefolgt von Ölheizungen. Die geringsten Emissionsfaktoren weisen Heizungen aus erneuerbaren Quellen auf.

Die beschriebenen LCA-Emissionsfaktoren berücksichtigen sämtliche Ressourcenverbräuche im gesamten Lebenszyklus des jeweiligen Energieträgers. Bei den Werten handelt es sich um Jahresmittel ohne Berücksichtigung saisonaler Effekte. Da Wärmepumpen hauptsächlich Winterstrom mit höheren Emissionen als im Jahresdurchschnitt verwenden, ist der tatsächliche Emissionsfaktor real höher.

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10 Umweltbundesamt: „Chancen und Grenzen eines Bewertungssystems auf Basis der Primärenergie“, Wien, 2010
11 Fraunhofer-Institut für Solare Energiesystem: Wärmepumpen Effizienz, Messtechnische Untersuchungen von Wärmepumpenanlagen zur Analyse und Bewertung der Effizienz im realen Betrieb; Freiburg, 2010