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Woher soll der zusätzlich benötigte Strom für die E-Mobilität kommen?

Strombedarf

Mit Elektrofahrzeugen können mit dem gleichen Energieeinsatz mehr Kilometer gefahren werden. Durch den höheren Wirkungsgrad sind sie deutlich energieeffizienter als Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Im österreichischen Mobilitätsmasterplan wird von einem Anstieg des Strombedarfs um 6,5 % bis 2030 ausgegangen. Der Gesamtenergiebedarf im Verkehrssektor kann bei intensiver Elektrifizierung bis 2040 jedoch um knapp 60 % reduziert werden. Voraussetzung für klimaschonende Elektromobilität ist, dass der dafür benötigte Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Das ist ambitioniert aber machbar und hat mit dem Beschluss des Bundesgesetzes über den Ausbau von Energie aus erneuerbaren Quellen (Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz – EAG) bereits begonnen. Verständlicher Weise sind die in Österreich noch vorhandenen Erneuerbaren-Potentiale – und damit auch der mögliche Ausbau bis 2030 und darüber hinaus – begrenzt. Hinzu kommt, dass erneuerbare Energie auch von anderen Sektoren verstärkt nachgefragt wird. Es sind daher zusätzliche Maßnahmen erforderlich, um den Pkw-Verkehr zu verringern und den Anteil des öffentlichen Verkehrs, des Radfahrens und des Zu-Fuß-Gehens zu erhöhen.