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Mit innovativen Technologien und nachhaltigen Strukturen wird das Energiesystem zukunftsfit gemacht

Mythos

Ja, die erneuerbaren Energien legen zu, aber das bestehende Energieversorgungssystem wird sich nicht grundlegend ändern.

Fakten

Die Transformation der Energieversorgung ist ein Systemumbruch. Es wird nicht einfach eine Technologie durch eine andere ersetzt, es ändert sich – auch durch die Digitalisierung, Dezentralisierung und Demokratisierung – das Energiesystem als Ganzes.

 

Weltweit sind Wind- und Sonnenenergie bereits heute günstiger als Energie aus neuen fossilen und nuklearen Kraftwerken. Der Durchbruch der Erneuerbaren in der Stromerzeugung schafft neue Impulse für einen grundlegenden Wandel unseres Energiesystems und lässt die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität zunehmend ineinander wachsen (sog. Sektorkopplung).  Flexibilisierung und intelligente Netze bzw. Systeme werden daher zu den zentralen Charakteristika des künftigen, auf regenerativen Quellen beruhenden Systems. Sie ermöglichen die effiziente Steuerung und einen anforderungsgerechten Einsatz der unterschiedlichen Energieträger und -qualitäten – z.B. differenziert nach städtischen und nach ländlichen Strukturen.  Die Unterscheidung verschiedener Anwendungsgebiete hinsichtlich der Qualität der jeweils notwendigen Energieversorgung ist zentral: Der Anspruch in Hochtemperaturanwendungen der Industrie (bis zu 1.000 °C) ist ein anderer als jener im Raumwärmebereich mit Niedertemperatur Von beispielsweise 60 °C. Unterschiedliche Energieträger und Technologien sollten entsprechend ihrer spezifischen Eigenschaften optimal eingesetzt werden. Die Heizungsmatrix von klimaaktiv bietet eine gute Orientierung über unterschiedliche Technologien zur Beheizung von Ein- und Zweifamilienhäusern.