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Die erneuerbare Energiewende schafft Versorgungssicherheit

Mythos

Die erneuerbare Energiewende bedroht die Versorgungssicherheit. Wir brauchen mehr fossile Kraftwerke, um diese zu gewährleisten.

Fakten

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist gemeinsam mit Speicherlösungen und intelligenten Systemen sowie Anpassungen im Netz Grundvoraussetzung für hohe Energieversorgungssicherheit.

Auch das Energiesystem kommt durch die Klimaveränderung immer stärker unter Druck. Der Hitzesommer 2018 hat den diesbezüglichen Versorgungsstress offenbart. Neben den unter der Trockenheit leidenden Wasserkraftwerken waren es in Europa vor allem Kohle- und Atomkraftwerke, deren Leistung aufgrund der Hitze temporär eingeschränkt war.
Ein dezentrales Energieversorgungssystem auf Basis erneuerbarer Energien schützt dagegen vor den negativen Folgen von Extremereignissen. Auch die Möglichkeit, in der Wärmeversorgung von Gebäuden (mittels Bauteilaktivierung) sowie in der Elektromobilität Energie zu speichern, wird künftig einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Resilienz des Energiesystems leisten.

Schon heute ist feste Biomasse der größte und effizienteste saisonale Energiespeicher. Durch neue Technologien kommen Speichermöglichkeiten in der Wärmeversorgung von Gebäuden sowie in der Elektromobilität hinzu. Die durch den erwarteten steigenden Stromverbrauch benötigten Erzeugungskapazitäten und der geplante Umbau der Energieversorgung hin zu mehr Nachhaltigkeit gehören zu den zentralen Infrastrukturprojekten unserer Gesellschaft. Es geht um Modernisierung, Flexibilisierung und den Einsatz neuer Technologien, mit denen die Klimaziele erreicht werden können.